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Mit Anrufen und E-Mails versuchen Trickbetrüger an die Daten ihrer Opfer zu kommen.
Mit Anrufen und E-Mails versuchen Trickbetrüger an die Daten ihrer Opfer zu kommen.

Pressemitteilung -

Trickbetrüger nutzen die Corona-Situation aus

München (sskm). Die Stadtsparkasse München warnt ihre Kunden vor Telefonanrufen und E-Mails von Trickbetrügern. Denn die jetzige Corona-Pandemie ist für die Kriminellen der perfekte Vorwand: Sie müssen am Telefon nicht viel erklären, schließlich haben in den vergangenen Monaten viele Banken ihre Kommunikation per E-Mail oder Telefon verstärkt – deswegen ist man derzeit als Kunde eher dazu geneigt, auch zu glauben, was die Betrüger von einem verlangen.

Sie rufen aus professionellen Call-Centern aus dem Ausland an und verschicken massenweise gefälschte E-Mails. Dadurch wollen sie sensible Daten abgreifen - alles angeblich im Namen von Kreditinstituten. Sei es, weil eine Rechnung nicht bezahlt sei, ein „Sicherheitsupdate“ erforderlich wäre oder das Girokonto gesperrt wurde. Die Täter setzen ihre Opfer unter (Zeit)Druck, verunsichern sie und wollen am Ende immer Passwörter, Zugangsdaten oder Transaktionsnummern (TANs) abgreifen. Ganz aktuell geben sich die Betrüger auch als Mitarbeiter der BaFin (Deutsche Finanzaufsicht) aus, um ihre Opfer einzuschüchtern.

Mitarbeiter der Sparkasse oder der BaFin würden Bürger aber niemals am Telefon nach so sensiblen Daten wie Onlinebanking-Zugangsdaten, Passwörtern oder TANs fragen – nicht einmal im Notfall. Auch sonst gibt es für niemanden einen legitimen Grund, diese vertraulichen Daten zu verlangen. Deswegen lautet der beste Tipp, wenn man Zweifel an der Echtheit des Anrufers hat: Beenden Sie das Gespräch, rufen Sie die Sparkasse unter der Ihnen bekannten Nummer zurück und fragen Sie nach, ob es tatsächlich ein Problem gibt. Auch dann, wenn die Rufnummer, die Sie im Display sehen, tatsächlich eine Münchner Nummer ist: Diese Telefonnummern-Anzeige kann sehr leicht manipuliert werden.

Das Wichtigste ist: Ruhe bewahren. Wenden Sie sich an Ihren Kundenberater, schildern Sie möglichst genau, was passiert ist und welche Daten Sie herausgegeben haben. Dann lässt sich beispielsweise das Online-Banking sperren oder eine Überweisung wird zurückgerufen. Sinnvoll ist es auch, bei der Polizei Anzeige zu erstatten – es handelt sich hierbei ganz klar um eine Straftat.

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Die Stadtsparkasse München

Jeder zweite Münchner vertraut in Geldfragen auf die Stadtsparkasse München, die seit 1824 besteht. Sie hat im Privatkundenbereich die meisten Hauptbankverbindungen und ist hier Marktführer. Dazu bietet sie mit Abstand das dichteste Filialnetz aller Kreditinstitute im Stadtgebiet.

Mit ihren Partnern aus der Sparkassen-Finanzgruppe, dem größten Finanzverbund Deutschlands, stellt sie das gesamte Spektrum von Finanzdienstleistungen, Anlagemöglichkeiten und Finanzierungsformen bereit. Die S-App ist mit 27 Mio. Downloads die meistgenutzte Banking-App in Deutschland. Mit einer durchschnittlichen Bilanzsumme von 21 Milliarden Euro ist die Stadtsparkasse München die größte bayerische und viertgrößte deutsche Sparkasse. Das Kreditinstitut beschäftigt 2.030 Sparkassen-Mitarbeiter und 260 Auszubildende (Alle Angaben für 2020).

Als Sparkasse engagiert sie sich in besonderem Maß im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich für München. Zusammen mit betterplace.org betreibt sie außerdem für Münchens Bürger eine Online-Spendenplattform unter www.gut-fuer-muenchen.de.

Herausgeber: Stadtsparkasse München. Die Bank unserer Stadt.

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Postanschrift: Sparkassenstraße 2, 80331 München

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Dr. Joachim Fröhler

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Pressekontakt Pressesprecher 089 2167-47301
Sebastian Sippel

Sebastian Sippel

Pressekontakt Pressereferent 089 2167-47314

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